Die Belüftung, im Growroom oder Growbox.

 

Es Gehören, beim Indoor Grow, die Beleuchtung und Düngergabe sowie die Be- und Entlüftung zu den wichtigsten Aspekten.

Die richtige Lüftung besteht aus 3 Elementen: Der Zuluft, der Abluft und der Umluft (Ventilation).Die Verbrauchte Luft muss über einen Abluftlüfter (evtl. mit Aktivkohlefilter) aus dem Growroom oder Growbox befördert werden. Dadurch kann frischluft (Sauerstoff und CO2) nachströmen, was für die Photosynthese Fundamental wichtig ist und somit für ein Gesundes Pflanzenwachstum sorgt.

Gewährleistät wird dies durch Bewegung der Raumluft mit Schwenk-Ventilatoren. Dadurch entstehen keine Hohen Temperaturen (Hotspots) an den oberen Pflanzensteilen (BUDS).Gleichzeitig wird die Frischluft Optimal im Raum verteilt.

 

Zur Entlüftung des Growrooms oder Growbox, sollte man einen Rohrlüfter mit einem Aktivkohlefilter (Super Carbon Filter von Grow-Genie) verwenden.

Somit, sind sie gegen lästige und verräterische Gerüche nach draußen gesichert!

Zuluft – Frischluft für den Growroom oder Growbox.

Zum perfekten Wachstum brauchen Pflanzen Sauerstoff und Kohlendioxid, welches durch die Zuluft in den Growroom geleitet wird. In der Regel reichen 1-2 Öffnungen (von unten), die sich an der gegenüberliegenden Seite der Abluft befinden sollten und am besten mit einem Filter gegen das Eindringen von Schädlingen gesichert werden.

Jedoch kann es Fälle geben, in denen der Einsatz eines Lüfters für die Zuluft notwendig wird:

  • Die Zuluft muss aus einem anderen Raum aus größerer Entfernung angesaugt werden, da die Umgebungsluft zu warm ist.

  • Der Abluft-Lüfter ist so stark, dass sich ein „Unterdruck“ in der Box bildet und es die Wände zusammenzieht

Wird die Zuluft über einen Lüfter angesaugt, muss der Lüfter für die Zuluft weniger Leistung haben als der, der die Luft aus dem Growrbox befördert (Abluft). Für die Zuluft eignen sich einfache Axiallüfter am besten.

Abluft – die verbrauchte Luft muss raus.

Verbrauchte Luft wird durch die Abluft abgeführt. Hierdurch findet auch eine Kühlung des Growrooms statt, da die Lampen starke Hitze produzieren. Das Absaugen der verbrauchten Luft im Growroom durch einen Lüfter ist unbedingt notwendig. Verbrauchte Luft wird dadurch abgeführt und durch frische ersetzt. Außerdem wird durch den Einsatz eines Aktivkohlefilters die Ausbreitung von Gerüchen außerhalb des Raumes vermieden. Es ist auch die Steuerung des gesamten Klimas darüber möglich. Mehr dazu siehe Wie kann ich das Klima im Growroom steuern?

Die Wahl der passenden Größe des Lüfters für die Belüftungsanlage ist sehr wichtig für den Erfolg des Indoor Anbaus. Generell kann man bei

Growboxen und Growzelten von folgenden Lüfterdimensionen ausgehen:

 

Das stellt Erfahrungwerte dar und kann nach unten und oben variieren. Je heißer die Umgebungstemperatur, desto mehr Volumen benötigt man. Bei kleinen Anbauräumen wird eher mehr Volumen benötigt.

Eine andere ungefähre Berechnungsregel orientiert sich am Raumvolumen. Diese Formel ist eher für größere, selbsteingerichtete Räume gedacht (Für Growschränke wie die Homebox empfiehlt sich eher die oben angeführte, an der Beleuchtung orientierte Formel, da dort das Hitzeproblem viel dominanter ist).

Diese Formel sieht folgendermaßen aus, in Klammern ist eine Beispielrechnung mitangeführt:

  • Ermittlung der Raumgröße: Höhe x Breite x Tiefe des Raumes (z.B. 2m x 2 m x 2m= 8m³)

  • Zuschlag für den Aktivkohlefilter: der AKF reduziert die Leistung, deshalb muss man für ihn nochmal ca. 35 % des Raumvolumens hinzurechnen (8m³ x 0,35= 3m³)

  • Zuschlag für den Luftschlauch: Pro laufendem Meter ca. 1m³ (bei 3 Metern Schlauch also 3m³)

  • Berechnung des Absaugvolumens: Das berechnete Volumen wird mit 12 multipliziert, in engen Räumen (Growschränke) multipliziert man aufgrund der hohen Temperatur mindestens mit 30.

  • Die Formel lautet also folgendermaßen: 12 x (Raumvolumen + Zuschlag für Aktivkohlefilter + Zuschlag für Luftschlauch) = notwendige Kapazität des Lüfters

  • Ergebnis des Beispiels: 12 x (8m³ + 3m³ + 3m³) = 168m³/

 

Geruchsvermeidung durch Aktivkohlefilter.

Durch das Anbringen eines Aktivkohlefilters (AKF) kann das Auftreten des oftmals sehr starken Geruchs vermieden werden. Dadurch werden neugierige Nachbarn nicht auf den Grow aufmerksam. Die AKFs sind mit Aktivkohle gefüllt, die die Gerüche aus der Abluft zieht. Beachte, dass durch die Verwendung eines Aktivkohlefilters die Leistung des Lüfters nachlässt, da mehr Widerstand besteht. Im Folgenden findest Du die passenden AKFs für die jeweilige Lüfterleistung:

  • Lüfter 160 m³/h           = Aktivkohlefilter 240 m³/h

  • Lüfter 225 m³/h           = Aktivkohlefilter 360 m³/h

  • Lüfter 325 m³/h           = Aktivkohlefilter 360 m³/h

  • Lüfter 230/360 m³/h  = Aktivkohlefilter 480 m³/h

  • Lüfter 425 m³/h           = Aktivkohlefilter 480 m³/h

  • Lüfter 680 m³/h          = Aktivkohlefilter 600 m³/h

  • Lüfter 750 m³/h           = Aktivkohlefilter 880 m³/h

  • Lüfter 1350 m³/h         = Aktivkohlefilter 1200 m³/h

 
Aufbau einer Abluftanlage.

 

Der Aktivkohlefilter befindet sich im Growroom. Er ist über einen Schlauch mit dem Lüfter  verbunden, der die Luft vom Filter ansaugt und nach draußen befördert.
Den Lüfter kann man auch außerhalb des Growbereichs installieren, dazu muss einfach nur der Verbindungsschlauch mit dem Filter lang genug sein, um ihn aus dem Growbereich hinauszuführen. Wenn man den Lüfter innerhalb des Growbereichs installiert, muss man die abgesaugte Luft noch noch nach draußen leiten, indem man am Ausgang des Lüfters einen weiteren Schlauch anbringt und diesen nach außen führt.
Es gibt Schläuche, die mit Schallschutz ummantelt sind, und die Geräuschentwicklung minimieren. Zusätzlich kann man am Ende der Abluft noch einen Schalldämpfer anbringen, der das Geräusch eindämmt, das die ausströmende Luft verursacht.

Umluft – die Luft braucht Bewegung.

Neben der Ab- und Zuluft ist eine dauerhaft Umluft durch Ventilatoren essentiell. Durch Bewegung der Luft im Growroom wird zum einen verhindert, dass unter der Lampe heisse Stellen (Hot-Spots) entstehen, zum anderen wird dafür gesorgt, dass sich die komplette Luft austauschen kann. Speziell wenn die Pflanzen dicht stehen, könnten sich ohne Ventilatoren unter den Blättern Zonen bilden, in denen kein Austausch stattfindet und den Pflanzen dadurch nicht genügend CO2 zur Verfügung steht. Ausserdem neigen v.a. Indicas gegen Ende der Blütephase, wenn ihre Buds fett und kompakt werden zu Blütenfäule (Botrytis). Dem kann durch genügend Frischluft an den Blüten vorgebeugt werden. Wieviele Ventilatoren im Growroom zum Einsatz kommen richtet sich nach den Bedingungen und der Größe des Anbauraums. Es sollten aber auf jeden Fall mindestens 2 Ventilatoren installiert werden. Es empfehlen sich vor allem Schwenkventilatoren, also osszilierende Ventilatoren, weil dadurch eine gleichmäßige und verteile Bewegung der Luft stattfindet so wie es in der Natur auch stattfindet.

Cooltube – die Hitze der Lampen ableiten.

Speziell im Sommer und in sehr kleinen Growrooms kommt es durch die hohen Temperaturen der Natriumdampflampen leicht zu einem Hitzstau im Zuchtraum. Eine sehr effektive Methode dies zu vermeiden ist der Einsatz einer Cooltube. Diese wird entweder in das bestehende Abluftsystem mit integriert oder noch besser als seperates System mit einem Axiallüfter betrieben. Den Beispiel-Aufbau kannst Du dem Foto entnehmen.

Grow-Genie Super Carbon Filter

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