5. Mai 2018

Cannabis als Medizin>>>

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Mit dem am 10. März 2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten zur Verschreibung von Cannabisarzneimitteln erweitert. Ärztinnen und Ärzte können künftig auch Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. Dabei müssen sie arznei- und betäubungsmittelrechtliche Vorgaben einhalten. Neben den neuen Regelungen bleiben die bisherigen Therapie- und Verschreibungsmöglichkeiten für die Fertigarzneimittel Sativex® und Canemes® sowie das Rezepturarzneimittel Dronabinol bestehen.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Cannabisagentur eingerichtet. Die Cannabisagentur wird den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken in Deutschland steuern und kontrollieren. Die Cannabisagentur wurde als neues Fachgebiet in der Abteilung „Besondere Therapierichtungen“ im BfArM eingerichtet.

Die Bundesopiumstelle im BfArM führt eine Begleiterhebung zur Anwendung von Cannabisarzneimitteln durch, um weitere Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabis als Medizin zu gewinnen. Quelle: https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/_node.html

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  • Der Artikel befasst sich mit den gesetzlichen Grundlagen für den Besitz, Handel, Anbau und Erwerb von Cannabis in Deutschland und einiger anderer europäischer Länder. Neben Deutschland, auf dem natürlich der Fokus des Artikels liegt, werden zusätzlich Frankreich, die Niederlande, Italien, Großbritannien und Polen analysiert und verglichen. Inhaltsübersicht: Die Rechtliche Situation in Deutschland Ist es legal, sich Hanfsamen nach Deutschland schicken zu lassen Anbau von Hanf in Deutschland Konsum von Cannabis in Deutschland Die rechtliche Situation in anderen EU-Staaten: Frankreich Niederlande Italien Großbritannien Polen Die rechtliche Situation in Deutschland In Deutschland klingt die rechtliche Situation von Cannabis auf den ersten Blick eindeutig: Anbau, Herstellung, Handel, Einfuhr, Ausfuhr, Abgabe, Veräußerung, sonstige Inverkehrbringung, Erwerb und Besitz von allen Pflanzenteilen sind nach §§ 29 ff. BtMG strafbar. Doch ist es so einfach und eindeutig? Strafrechtlich betrachtet existiert kein Spielraum, kurz zusammengefasst bedeutet das: Cannabis ist in Deutschland eine verbotene Substanz. Dass Marihuana in der Bundesrepublik Deutschland strafrechtlich geduldet wird, ist ein Gerücht. Denn grundsätzlich ist schon die kleinste Menge an Cannabis illegal und wird verfolgt. Zumindest ist es so in der Theorie. In der Praxis wurde im Jahr 1994 vom Bundesverfassungsgericht eine Option geschaffen, die bei dem Besitz einer geringfügigen Menge von einer Strafe absieht. Demnach wird von vielen Juristen dann doch die besagte geringe Menge toleriert. Der Wert der geringfügigen Menge unterscheidet sich aber wieder von Bundesland zu Bundesland. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind 10 Gramm als Höchstgrenze festgelegt. In Berlin sind es in einigen Fällen sogar Angaben von bis zu 15 Gramm, die noch als geringfügig eingestuft wurden. Häufig fällt auch der Wert 2 Gramm. Es gibt Bemühungen, den Grenzwert Deutschlandweit auf 6 Gramm festzulegen. Laut dem Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin kann bei einem Besitz, der geringer ist als die geringfügige Menge „ein Verfahren gegen ihn durch die Staatsanwaltschaft eingestellt werden.“ Die Aussage ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn dahinter steckt lediglich eine Toleranz-Regelung. Strafrechtlich muss man auch bei der kleinsten Menge mit einer Strafe rechnen. Eine strafrechtliche Ausnahme kann zu medizinischen oder wissenschaftlichen Zwecken erteilt werden. Der Wirkstoff der Cannabispflanze THC ist seit einigen Jahren als verschreibungspflichtige Medizin erhältlich und wird unter anderem in der Schmerztherapie eingesetzt. Seit 2011 können auch in Deutschland Medikamente auf Cannabis Basis verschrieben werden. Die Bundesregierung erklärte die Gesetzesänderung mit neuen medizinischen Erkenntnissen: Cannabis hat dazu beigetragen, dass bspw. Patienten mit der Muskelerkrankung Multiple Sklerose durch entsprechende Cannabis Medikamente ihre Bewegungsfähigkeit verbessern konnten. Mittlerweile gibt es in Deutschland eine Handvoll Schmerzpatienten, die eine Genehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten haben, der den Eigenanbau genehmigt. Doch selbst mit dieser Ausnahmegenehmigung stehen die Patienten im strafrechtlichen Fadenkreuz und mussten etliche Hausdurchsuchungen und zähe Prozesse über sich ergehe lassen. Cannabis ist in Deutschland verboten. Besitz,Anbau, Verkauf und Handel stehen unter Strafe. Wer gegen das BtMG verstößt, kann mit einer Geldstrafe aber auch mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen. Davon ausgenommen sind strafrechtlich nur medizinische Zwecke. Der Wirkstoff THC ist als Schmerzmittel auf Basis von Cannabis zugelassen, allerdings verschreibungspflichtig. Ist es legal, sich Hanfsamen nach Deutschland schicken zu lassen? � � In Deutschland fallen selbst die Hanfsamen unter das Betäubungsmittelgesetz, gemäß § 1 Abs I. Sie werden als Pflanzenteile in Anlage I zum BtMG aufgeführt. Es kommt also nicht darauf an, ob sie einen hohen THC Gehalt haben oder überhaupt keimfähig sind. Was im Grunde dem Begriff „Betäubungsmittel“ widerspricht. Mit Hanfsamen macht man sich aber nur strafbar, wenn man sie zum Anbau nutzt. Das ist auf § 29 Abs. I des BtMG zurückzuführen. Wie das im Einzelnen aussieht, wird im nächsten Kapitel genauer behandelt. Hier widmen wir uns zunächst der rechtlichen Lage von Hanfsamen in Deutschland und klären dann die Frage, ob es legal ist, sich Hanfsamen nach Deutschland schicken zu lassen.Zugelassene Nutzhanfsorten fallen nicht unter das BtMG. Dazu zählen Hanfsamen, die für den genehmigten Cannabisanbau vorgesehen sind. Oder Hanfsamen, die für Tierfutter verwendet werden. Seit einigen Jahren findet man Hanfsamen und –Öle auch vermehrt in Lebensmittelläden. Dank ihrer guten Nährstoffwerte gelten die geschälten Hanfsamen als Powerfood. Früher wurden Hanfsamen, die eigentlich zum Cannabisanbau gedacht waren, als Vogelfutter getarnt. Aber diese Zeiten sind längst vorbei, denn es gibt längst eine Möglichkeit Hanfsamen legal in Deutschland zu bestellen. Es ist völlig legal, sich Hanfsamen online nach Deutschland zu bestellen, solange man die Samen aus einem Land der EU bestellt. Denn es ist rechtlich so, dass in jedem Land der Europäischen Union der Handel mit Cannabis Samen legal ist – einzige Ausnahme: Deutschland. Deutschland ist das einzige Land, das den Handel mit den Hanfsamen verbietet. Da allerdings freier Warenverkehr innerhalb der EU herrscht, ist der Versand von Hanfsamen nach Deutschland erlaubt. Wer sich also Marihuana Samen online bestellt, macht sich nicht strafbar. � � Mexican Sativa Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Same n 10 Samen 42.50€ 📷 Jamaican Pearl Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Sam e n 10 Samen 80.00 € 📷 Silver Haze Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Sa m en 10 Samen 108.0 0 € 📷 Big Bud Feminisiert (auto) (Classic Redux Serie) - 10 S a men 10 Samen 110. 00€ In Europa haben sich mittlerweile viele Samenbanken angesiedelt, die sich auf die Zucht und den Handel von Hanfsamen spezialisiert haben. Der größte Handel findet in den Niederlanden statt, aber auch in Frankreich, Italien, Großbritannien, Polen und Österreich werden mittlerweile im großen Stil Hanfsamen angeboten. Dank der in der EU geltenden Handels- und Wettbewerbsfreiheit ist es in Deutschland möglich über diese Händler le gal Cannabis Samen online zu ka ufen. Sogar der Zoll hat dabei keine Einwände, solange die bestellten Hanfsamen versteuert wurden. Trotzdem achten die Händler auf Diskretion. Das gilt für die anonyme Bestellung, die Bezahlung als auch für den Versand. Die bestellten Hanfsamen werden in einer neutralen Verpackung verschickt und sind in der Regel als Souvenir gekennzeichnet. Damit kommen gar nicht erst unangenehme Fragen auf und kein Kunde gerät in das strafrechtliche Fadenkreuz. Rechtlich gesehen ist der Handel mit Hanfsamen aus EU Ländern ein hochbrisantes Thema, weil hier zwei Gesetze aufeinanderprallen. In Deutschland verbietet das BtMG seit 1998 die gesamte Cannabis Pflanze mit allen Pflanzenteilen inklusive der Samen, sofern sie zum unerlaubten Anbau gedacht sind. Gleichzeitig widerspricht diese Regelung dem freien Warenverkehr in der EU. Wenn Deutschland den Online Handel mit Hanfsamen aus EU Ländern verbieten würde, würden sie gegen EU Richtlinien verstoßen. So kann die eingangs gestellte Frage beantwortet werden: Ja, es ist legal, sich Hanfsamen nach Deutschland schicken zu lassen, sofern diese aus einem Land der EU kommen, indem der Handel mit Hanfsamen legal ist (was in jedem Land, außer in Deutschland der Fall ist). Es wird noch paradoxer, wenn man sich die rechtliche Lage in Deutschland in der Praxis anschaut. Hanfsamen sind in Deutschland nur illegal, wenn man sie zum unerlaubten Anbau verwendet. Es gibt in Deutschland keine Möglichkeit selbst legal Cannabis anzubauen, nicht einmal für medizinische Zwecke. Schmerzpatienten erhalten Cannabis nur auf Rezept in der Apotheke, zu extrem hohen Auflagen und noch höheren Preisen: Fünf Gramm Cannabis kosten in der Apotheke 120 Euro, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Diese Erlaubnis haben in ganz Deutschland nicht einmal 300 Patienten. 2014 haben es fünf Schmerzpatienten vor dem Kölner Verwaltungsgericht geschafft, auf legale Art selbst Marihuana anbauen zu dürfen. Dieses Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig und hat in keinster Form die rechtliche Lage um die Hanfsamen in Deutschland verändert. In anderen Ländern kann man Cannabis Samen völlig legal in Läden kaufen. Man kann Hanfsamen in alle Länder der EU verschicken, sogar nach Deutschland. Aber in Deutschland selbst, dürfen die Samen nicht gehandelt werden. Für Händler ist das eine klare Wettbewerbsverzerrung. Durch das BtMG haben ausländische Samenbanken die komplette Kontrolle über den Handel in Deutschland. Dabei kann das BtMG gar nicht bei den Hanfsamen ziehen, denn die Saat fällt aufgrund der viel zu geringen Menge an THC gar nicht unter die Betäubungsmittel.Unter diesen gesetzlichen und strafrechtlichen Bedingungen gibt es in Deutschland nur eine Möglichkeit, legal an Hanfsamen zu kommen: Man muss sich die Saat online aus einem EU Land bestellen. Dazu gibt es mittlerweile über 100 verschiedene Samenbanken, die ihre Hanfsamen europaweit verschicken. Das macht Cannabis zu einem weltweiten Wirtschaftsfaktor, an dem Deutschland mit dieser Gesetzeslage außen vor bleibt. Darf in Deutschland Hanf angebaut werden? Wie die meisten Fragen zur rechtlichen Situation von Cannabis in Deutschland kann auch die Frage, ob in Deutschland Hanf angebaut werden darf, mit einem kurzen „Nein“ und einem langen „Aber“ beantwortet werden. Privatpersonen dürfen laut dem Betäubungsmittelgesetz in Deutschland keinen Hanf anbauen . Selbst Nutzhanf, also Cannabispflanzen mit niedrigen bis gar keinem THC Gehalt, darf nicht angebaut werden. Es ist dabei auch egal, ob es sich um männliche oder weibliche Pflanzen handelt. Das ist eines der heißdiskutierten Themen der gesamten Cannabisdebatte. Der Anbau von Cannabis , durch zuvor bestellte Hanfsamen, hält Konsumenten bewusst von illegalen Drogendealern fern. Auch wenn die gesetzlichen Regelungen bei Cannabis unverhältnismäßig streng sind, versorgt sich ein Großteil der deutschen Konsumenten aus eigenem Anbau. Es gibt hierzu immer wieder Gesetzesvorschläge, dass der Anbau geringer Mengen von Cannabis nicht länger verfolgt werden soll. Darauf darf man sich allerdings in Deutschland nicht verlassen. Jeder Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz kann von der Polizei und Justiz verfolgt werden. Der private Cannabis Anbau ist nicht legal.Grundsätzlich ist Cannabis Anbau in Deutschland genehmigungspflichtig. Wer Nutzhanf anbaut, wie es z.B. Landwirtschaftsunternehmen tun, darf das nur im Sinne des § 1 Abs. 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte (ALG) . Nur in diesem Fall ist der Cannabis Anbau legal. Andere Unternehmen, wie die Forstwirtschaft, Imker, Fischereien, Schäfereien, Gärtnereien etc. dürfen keinen Hanf anbauen. Wer also an Nutzhanf will, muss sich an die Bauern wenden, die es legal und offiziell in Deutschland anbauen dürfen. Hier unterliegt selbst die Saatgut EU Richtlinien – nur lizensierte Sorten dürfen gepflanzt werden. Der Anbau von Cannabis zu wissenschaftlichen und medizinischen Zwecken ist nur nach Genehmigung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erlaubt. Zusammengefasst ist der Anbau das strafrechtlich betrachtet schwierigste Thema in der Debatte um Cannabis in Deutschland. Ohne eine Genehmigung darf kein Hanf in Deutschland legal angebaut werden. Noch nicht mal, wenn es sich um männliche, sprich THC-freie Pflanzen handelt. Schmerzpatienten klagen schon seit Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die strengen Regelungen. Bisher lassen sich die Urteile, in denen sie Erfolg hatten, allerdings an zwei Händen abzählen. Ist der Konsum von Cannabis in Deutschland strafbar? Trotz der strengen strafrechtlichen Regelungen, die in Deutschland vom Hanfsamen bis zur Blattspitze alles definieren – und größtenteils verbieten, bleibt eine Sache legal: Der Konsum von Cannabis. Rechtlich spricht man dabei von einer „straffreien Selbstschädigung“. Wer also Cannabis zum sofortigen Konsum bekommt, zum Beispiel in einer Runde einen Joint gereicht bekommt und ihn sofort konsumiert, macht sich nicht strafbar. So liegt nämlich kein Besitz von Cannabis vor. So die Theorie, aber auch hier darf man sich im Ernstfall nicht hundertprozentig verlassen. Vor Gericht kann letztlich sogar das kurze Halten oder sogar nur das Weitergeben eines Joints als Besitz interpretiert werden. Ein positiver Drogentest kann, auch wenn die Gesetzeslage das anders definiert, im Auge des Richters auch den Besitz implizieren. Die Auslegung der Rechtslage wird außerdem maßgeblich vom eigenen Konsumverhalten beeinflusst. Wenn nachgewiesen wird, dass man nur ein Gelegenheitskonsument ist, wird es eher zu einer Einstellung des Verfahrens kommen, als wenn man nachgewiesener weise ein Dauerkonsument ist. Die Auslegung der Beschlüsse liegt im Ermessen des Richters und des Staatsanwaltes. Wenn man allerdings berauscht in einer Verkehrskontrolle kommt, führt der Konsum ganz sicher zu einer strafrechtlichen Ermittlung, inklusive Führerscheinentzug. � � Mexican Sativa Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Same n 10 Samen 42.50€ 📷 Jamaican Pearl Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Sam e n 10 Samen 80.00 € 📷 Silver Haze Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Sa m en 10 Samen 108.0 0 € 📷 Big Bud Feminisiert (auto) (Classic Redux Serie) - 10 S a men 10 Samen 110. 00€ Die rechtliche Situation in anderen EU-Staaten Nachdem wir jetzt die rechtliche Situation in Deutschland ausführlich beschrieben haben, widmen wir uns in unserem letzten Absatz der Lage in Frankreich, den Niederlanden, Italien, Großbritannien und Polen. Die rechtliche Situation in diesen EU-Staaten ist auch für Deutsche Cannabisliebhaber nicht uninteressant, schließlich kommen legal bestellte Hanfsamen genau dort her. Und spätestens beim nächsten Urlaub, sollte man wissen, wie die Gesetzeslage in den anderen EU-Staaten aussieht. Frankreich � � In Frankreich herrschen ähnlich strenge Gesetze wie in Deutschland. Der Besitz, der Konsum und vor allem der Verkauf und die Herstellung von Cannabis sind nach dem französischen Recht Straftaten die strikt verfolgt werden. Auch in der Gerichtspraxis unterscheidet sich nicht viel im Vergleich zu Deutschland. Das bei einem Fall veranschlagte Strafmaß hängt zuallererst von der beschlagnahmten Cannabismenge und der schwere des Vergehens ab: Wer mit einer kleinen Menge oder nur wegen des Konsums verhaftet wurde, wird nur in seltenen Fällen angeklagt.Grundsätzlich gilt allerdings, dass Besitz, Konsum und Verkauf Straftaten sind und mit bis zu einem Jahr Gefängnis und 3750€ Geldstrafe geahndet werden.Drogenkonsumenten können per Gesetz zu einer Teilnahme and Aufklärungs- und Entzugskursen gezwungen werden.In Sachen Legalität von Hanfsamen ist das französische Recht gnädiger als das deutsche. Solange nicht nachgewiesen werden kann, dass der Käufer Hanfsamen nicht zu illegalen Zwecken verwendet, sind die Hanfsamen legal, wodurch man in Frankreich völlig legal Hanfsamen kaufen, sie aber nicht anbauen darf. (Zur Erinnerung: In Deutschland ist es nur legal Hanfsamen aus anderen EU-Ländern zu bestellen. Lokal darf man bei uns keine Samen kaufen.) Es gibt aber auch eine Besonderheit im französischen Gesetz, die es so nirgendwo sonst gibt: So ist es in Frankreich verboten Drogen, egal welche, in einem positiven Licht darzustellen. Das bedeutet. dass Cannabis Befürworter und vor allem Aktivisten in Frankreich mehr oder weniger illegal sind. Es ist nicht erlaubt sich öffentlich für eine Legalisierung auszusprechen, weswegen sich Initiativen immer auf medizinischen Hanf beziehen. Niederlande Die Niederlande zählen zum Europäischen Mekka aller Cannabisfreunde. Schaut man sich allerdings die rechtliche Situation von Cannabis in den Niederlanden an, stellt man fest, dass selbst die Niederlande nicht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist. Der größte Trugschluss vieler Cannabisfreunde ist: Cannabis sei in den Niederlanden legal. Das stimmt leider nicht. Auch in den Niederlanden ist Cannabis weiterhin illegal. Die Besonderheit bei unserem Nachbarn ist nur, dass Cannabis geduldet wird, wodurch sich viele interessante Regeln ergeben, die man wissen sollte: Grundsätzlich ist der Besitz von Cannabis strafbar, wird jedoch geduldet wenn die Menge unter 5g liegt. Die Polizei ist jedoch berechtigt die festgestellte Menge einzuziehen.Der Besitz von größeren Mengen wird als Handel angesehen und wird mit Geldbußen von 3500€ bestraft.Mit Mengen von mehr als 30g begeht eine Straftat, die mit maximal 2 Jahren Freiheitsstrafe und einer Geldbuße von 16.750€ geahndet wird.In der Öffentlichkeit ist der Konsum nicht gestattet, wird jedoch in der Regel geduldet, da die Polizei diesem Umstand keine Priorität zuweist. Besonders im Amsterdamer Zentrum sollte es an sich nie Probleme mit der Polizei geben.Der Anbau von Cannabis ist strafbar, wobei das Kultivieren von bis zu 5 Pflanzen als Eigenbedarf gilt und geduldet wird. Wichtig: Beim Heimanbau darf der Anbau durch maximal zwei technischen Hilfsmittel unterstützt werden. Sonst gilt die Kultur als professionell und man wird automatisch straffällig. � � Mexican Sativa Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Same n 10 Samen 42.50€ 📷 Jamaican Pearl Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Sam e n 10 Samen 80.00 € 📷 Silver Haze Feminisiert (Classic Redux Serie) - 10 Sa m en 10 Samen 108.0 0 € 📷 Big Bud Feminisiert (auto) (Classic Redux Serie) - 10 S a men 10 Samen 110. 00€ Besonders interessant ist auch die Situation der Coffee Shops, die ebenfalls nur der Duldungspolitik unterliegen und an sich nicht legal sind: Coffee Shops dürfen maximal 5g pro Person verkaufenSie dürfen nicht mehr als 500g im Lager habenEs darf keinerlei Werbung für den Verkauf von Cannabis gemacht werden Da Coffee Shops nicht offiziell Cannabis einkaufen, es aber auch nicht selber anbauen dürfen, ist jeder Händler in den Niederlanden gezwungen, sich über den Schwarzmarkt zu versorgen. Der illegale Handel mit Cannabis ist in den Niederlanden ein Riesenproblem. Politiker fordern schon lange einen geregelten, legalen oder zumindest geduldeten Handel. Neben dem back-door-Problem haben die Niederlanden auch ein Problem mit dem Drogentourismus, insbesondere aus grenznahen Städten – vor allem deutsche. Im Juni 2014 wurde in den Niederlanden ein Urteil verkündet, dass besagt: Drogentouristen dürfen aus niederländischen Coffeeshops ausgeschlossen werden. Das Gesetz soll die Belästigungen durch Touristen aber auch insbesondere die organisierte Kriminalität bekämpfen. In der Praxis wird das Gesetz allerdings nur sehr wenig kontrolliert. Italien In den meisten EU-Ländern wird eine konsequente Cannabispolitik geführt. Es werden Gesetze aufgelockert oder verschärft, aber man erkennt eine politische Richtung, wenn man sich den rechtlichen Status von Cannabis ansieht. Italien bildet mit seiner inkonsequenten Cannabispolitik die einzige Ausnahmen. So wurden 2004 unter Präsident Silvio Berlusconi die Cannabisgesetze extrem verschärft, diese Änderungen im Jahr 2014 vor dem Verfassungsgericht allerding wieder als unzulässig erklärt. Die genaue Gesetzteslage und das zu erwartende Strafmaß für Konsum, Besitz, Handel oder Anbau gestaltet sich momentan wie folgt: Wird man im Besitz von Cannabis angetroffen bleibt es in der Regel bei einer Verwarnung, sofern die Menge nachweislich für den Eigenkonsum gedacht ist.Bei größeren Mengen kann von kommerziellem Handel ausgegangen werden, worauf eine maximale Geldstrafe von 75.000€ oder bis zu sechs Jahren Gefängnis steht.Der Anbau von Cannabis ist strafbar und wird mit dem gleichen Strafmaß wieder der Cannabishandel verfolgt. Ausgenommen ist der nachweisliche Eigenbedarf für den der Anbau einier einzigen Pflanze toleriert wird. Auch Hanfsamen sind in Italien mitsamt Verkauf und Anbauzubehör legal. Häufig werden die Cannabissamen als Sammlerobjekte gekennzeichnet oder enthalten den Warnhinweis, dass der Anbau der Samen illegal ist. In Italien gibt es rund 200 Growshops, die Hanfsamen in Läden verkaufen, wobei der Großteil dieser Ware aus den Niederlanden und Spanien importiert wird. Großbritannien Bleiben wir gleich bei einer wechselhaften Drogenpolitik. Auch in Großbritannien wurden in den letzten Jahrzehnten unterschiedliche Cannabisgesetze ausgesprochen. In den frühen 2000er Jahren war Großbritannien langsam, aber mit guten Ansätzen, auf den Weg eine Entkriminalisierung voranzutreiben. Blickt man aber auf die aktuelle rechtliche Situation von Großbritannien, ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Der Besitz von Cannabis wird in GB mit einer Höchststrafe von bis zu fünf Jahren Gefängnis und/oder Bußgelder in unbegrenzter Höhe geahndet. Selbst bei einem Erstbestand nimmt die Polizei das Vergehen und die Daten in den nationalen Polizeicomputer auf, wo sie für immer gespeichert bleiben. Wer also danach erneut mit Cannabis erwischt wird, ist Wiederholungstäter. In Sachen Hanfsamen sind aber auch die Briten mild: Alle Cannabissamen , egal ob für Nutzhanf oder THC-reiche Pflanzen, sind in Sachen Kauf und Besitz legal.Das Gesetz verbietet nur die Keimung und Zucht aller Cannabissorten ohne eine entsprechende Lizenz. Eine solche Lizenz bekommt man gegen eine Gebühr und die Vorlage seines polizeilichen Führungszeugnisses.Achtung: Der Cannabisanbau an sich wird mit Gefängnisstrafen von bis zu 14 Jahren und/oder Bußgelder in unbegrenzter Höhe bestraft. Polen Polen ist eines der Länder mit den wohl strengsten Cannabis-Gesetzen. Hier gibt es nicht einmal medizinisches Cannabis. 2014 hat zwar das Verfassungsgericht die damalige Regierung dazu aufgefordert sich mit der Legalisierung von medizinischem Cannabis zu beschäftigen, dies blieb bislang aber ergebnislos. Unter der jetzigen polnischen Regierung kann man statt mit einer mildernden eher mit einer noch schärferen Cannabispolitik rechnen. Auch zukünftig wird in Polen der Besitz, Konsum und Handel mit Cannabis strafrechtliche Konsequenzen haben. Schon vor der jetzigen Regierung wurden bereits Besitzer von nur kleinen Mengen Marihuana zu Gefängnisstrafen verurteilt. Unter der aktuellen politischen Lage sollte man seinen Besuch in Polen besser cannabisfrei gestalten. Je nach mitgeführter Menge ist das Strafmaß wie folgt gestaffelt: Der reine Konsum wird nicht als Vergehen betrachtet und toleriertBis zu drei Jahre Freiheitsstrafe stehen dabei jedoch auf den Besitz von Cannabis.In Fällen bei denen die Menge "signifikant" ist, können es bis zu zehn Jahre werdenHandelt es sich um sehr geringe Mengen, so liegt die Höchststrafe bei einem Jahr Gefängnis. Beim Anbau von Cannabis sind die Gesetzte in Polen recht streng, da zwischen dem Anbau von Cannabis und der Produktion von Oprium oder Kokain nicht unterschieden wird. Für jedes dieser Vergehen drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe, wobei es bei größeren Mengen bis zu acht Jahren Gefängnis werden könne
  • Beste LED Grow Lampe 2019: Vergleich & Test LED Grow Pflanzenlampe! LED Grow Lampe für den Indoor Grow finden! BESTE LED GROW LAMPEN 2019 In unserem LED Grow Licht Test befinden sich die ausführlichen Tests aller LED Grow Lights. Unsere Testsieger für das LED Growen in 2019 sind die S4W von SANlight , die P Series von Platinum LED Lights und die GC Bar Modelle von Greenception . Beste LED Grow Lampe finden! Welche Vorteile hat eine LED Grow Lampe? Die Vorteile beim Einsatz einer LED Grow Lampe liegen auf der Hand: sie sind stromsparend, können gleichwertige oder bessere Erträge liefern. Außerdem sind LED Grow Pflanzenlampen ökologischer. Es gibt leider immernoch viele Grower mit Vor ur teilen. Oft wird dabei behauptet, dass LED Grow Lampen zu teuer sind, technisch noch nicht ausgereift sind und so oder so nicht gut sind. Diese Vor ur teile sind jedoch längst überholt, wenn du auf die richtigen LED Grow Lampen setzt. Die Betonung liegt auf die richtigen LED Grow Lampen . Denn eines ist sicher: Es gibt unter den LED Grow Lampen auch schwarze Schafe. Man muss also ganz genau hinschauen wenn man eine LED Grow Lampe kaufen will. Auf den folgenden Seiten erfährst du alles was du wissen musst um die richtige Kaufentscheidung für deine LED Grow Lampe zu treffen. Die 3 wichtigsten Vorteile von LED Grow Lampen Eine LED Grow Lampe ist günstiger Eine LED Grow Lampe liefert bessere Erträge Ein LED Grow Lampe ist ökologischer Diese Vorteile sollten dich bereits überzeugt haben. Ein weiter Vorteil ist, dass ein LED Grow Licht kein Vorschaltgerät benötigt. Hitzprobleme , insbesondere in kleinen Räumen gehören mit modernen LED Panelen der Vergangenheit an. Das komplizierte Handling mit Cooling Tubes entfällt komplett. Zudem benötigst du keine Reflektoren mehr, da die LED Chips in Grow Lichtern über Fokuslinsen verfügen. Alle Vorteile und Nachteile von LED Grow Pflanzenlampen Vorteile & Nachteile LED Grow Lampe & LED Grow Pflanzenlampen LED ist immer günstiger weniger Stromverbrauch bei mehr Licht sehr gutes Gramm/Watt-Verhältnis hohe Ertragsqualität keine Probleme mit Hitze in engen Räumen nie wieder lästige Cooling Tubes kein Reflektor notwendig kein Vorschaltgerät notwendig kein Hitzestau, da kühle Betriebstemperatur niedrigere Ansprüche an Lüftung und Aktivkohlefilter keine Brandgefahr und erhöhte Sicherheit schont die Umwelt und den Geldbeutel komfortableres Handling innerhalb des Grow Rooms Lebensdauer bis zu 50.000 Stunden höhere Anschaffungskosten, jedoch Amortisation bereits nach 6,5 Monaten Vorteil: Ein LED Grow Light ist immer günstiger! Ja, richtig gelesen! LED Pflanzenlampen sind im Vergleich zur traditionellen Leuchtmitteln wie Natriumdampflampen (NDL) oder Gasentladungslampen wie Metalldampflampen (MD) immer günstiger. Tipp: Watt Angaben spielen bei LED keine Rolle Bei traditionellen Lampen zum Growen wie NDL oder MD ist die Watt Angabe das A und O! Bei einem LED Grow Licht ist das nicht der Fall. Viel wichtiger ist die photosynthetische aktive Strahlung (PAR). Was sich hinter der PAR verbirgt erfährst du im LED Grow Light Test . Vergleich von Kosten, Amortisation und Ersparnis beim Growen: LED vs. NDL Im Folgenden wird anhand eines Kostenvergleichs gezeigt warum LED Grow Lichter wirklich immer günstiger sind. Die Aussage mag für den ein oder anderen zu banal klingen. Wir werden jedoch gleich sehen, dass das tatsächlich so ist. Wir vergleichen eine traditionelle NDL mit 400 Watt mit einer vergleichbaren, hochwertigen LED Grow Lampe. Wir wählen für den Vergleich eine 400 Watt NDL, da diese bei Growern sehr beliebt sind. Geeignete Kandidaten für den Ersatz einer 400 Watt NDL wären zum Beispiel die LED Grow Lampen P 300 von Platinum LED Lights oder die Mars II 900 von MarsHyrdo . Ausführlicher Vergleich der einer LED Grow Lampe (300 Watt) im direkten Vergleich mit einer 400 Watt Natriumdampflampe in Puncto Anschaffungskosten, Amortisationsdauer und monatliche Ersparnis durch Stromminderverbrauch. Im Kaufpreis der 400 Watt NDL ist ein Vorschaltgerät sowie ein Reflektor enthalten. Vergleich LED 300 Watt Vs. NDL 400 Watt LED: Kaufpreis 369€ LED 12h Beleuchtung 65,88 kWh HPS: Kaufpreis 130€ 400 Watt kWh pro Monat 146,40 kwH monatliche Stromkosten: LED = 16,47€ 400W HPS= 53,07€ Amortisationsdauer Unterschied Kaufkosten: 369€ - 130€ = 239€ Unterschied Stromkosten: 53,07€ - 16,47€ = 36,60€ Amortisationsdauer = 239€ : 36,60€ 6,5 Monate FAKT Der Kaufpreis von LED Grow Lampen amortisiert sich schnell! Bereits nach 6,5 Monaten sind die Mehrkosten bei der Anschaffung eines guten LED Panels amortisiert. Das ist auf Grund des großen Unterschieds der monatlichen Stromkosten von 36,60€ möglich. Der Vergleich macht es deutlich. Mit einem LED Grow Licht spart man monatlich einiges an Strom (hier im Beispiel 36,60€ pro Monat). Dadurch ist der Unterschied in den Anschaffungskosten von 239€ bereits nach 6,5 Monaten amortisiert. Anders ausgedrückt: Ab dem 7. Monat sparst du mit einem LED Grow Licht monatlich 36,60€. Das entspricht (durchgängiger Betrieb vorausgesetzt) 440€ Ersparnis im Jahr. Genau genommen sparst du sogar noch mehr. Warum? Wir haben in dem obigen Rechenbeispiel nicht berücksichtigt, dass sich die Lebensdauer von LED Dioden im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln wie NDL oder MD stark unterscheidet. LED Dioden haben eine Lebensdauer von bis zu 50.000h . Ja, richtig gelesen! Diese Lebensdauer übersteigt die Lebensdauer von NDL bedeutend. Jeder der mit NDL growt kennt den lästigen Lampenwechsel . Die Kosten für das regelmäßige Austauschen der Leuchtmittel fallen bei einem LED Grow Licht erst gar nicht an. Würden wir diesen Umstand in den Kostenvergleich einfließen lassen, dann würde sich ein noch höherer monatlicher Sparbetrag durch dein Einsatz von LED beim Growen ergeben. EIN FÜR ALLE MAL: LED Grow Lichter sind immer günstiger! Die Ersparnis eines LED Grow Licht ist im Verglich mit einer NDL enorm. Berücksichtigt man zusätzlich die hohe Lebensdauer wird diese Ersparnis sogar noch größer. Vorteil: LED stehen NDL in Sachen Ertrag quantitav und qualitativ nicht nach! Der Mythos, dass sich mit LED keine vernünftigen Erträge realisieren lassen hält sich hartnäckig. Das ist jedoch schlicht und ergreifend falsch! Dieser Mythos mag vielleicht auf ein schlechtes LED Grow Light zutreffen. Für qualitativ hochwertige LED Grow Lights stimmt diese Aussage jedoch definitiv nicht. Wie finde ich ein hochwertiges LED Grow Light? Hier findest du die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines LED Grow Light . zum 400 Watt LED vs. NDL Vergleich Ertragsqualität: Durch die bemerkenswerte Entwicklung von Leuchtdioden und den industriellen Einsatz sind LED leistungsfähiger denn je. NDL verschwenden viel Licht und erzeugen Wellenlängen, welche von Pflanzen zur Durchführung von Photosynthese nicht verwendet werden können. Diesen Overhead nimmt man mit dem menschlichen Auge nicht wahr. Man zahlt ihn jedoch mit der monatlichen Stromabrechnug. NDL haben 3 x mehr Stromkosten als LED: das zeigt der Kostenvergleich deutlich. Ein LED Grow Licht strahlt nur Licht aus, welches Pflanzen zu 100% für gesundes Wachstum und hohe Erträge benötigen. Entscheidend ist die photosynthetische aktive Strahlung (PAR). Es handelt sich bei der PAR exakt um diejenigen Wellenlängen des Lichts, welches Pflanzen benötigen. Ohne Overhead und mit 3 x weniger Stromkosten! Merke: Die PAR ist entscheidend für die Ertragsmenge und die Qualität. Ein hochwertiges LED Grow Licht vefügt über ordentliche PAR . In guten LED Grow Settings sind 1,5 Gramm pro Watt keine Seltenheit! Lies das auf jeden Fall vor dem Kauf! . Was muss bei LED Grow Lampen unbedingt beachtet werden? Es gibt viele LED Grow Lampen Hersteller und noch mehr LED Grow Pflanzenlampen. Da kann die Auswahl einer geeigneten LED Grow Pflanzenlampe durchaus schwer fallen. Bei der großen Vielzahl an Modellen von LED Grow Lampen ist es für Laien nahezu unmöglich die guten von den schlechten LED Grow Lampen zu unterscheiden. Insbesondere in den zurückliegenden 4-5 Jahren hat sich eine große Industrie rund um LED Grow Lampen. Dabei gibt es Hersteller für den industriellen Markt und andere wiederum, welche sich in erster Linie auf den Consumer Bereich konzentrieren. Im folgenden Abschnitt erfährst du, welche Tipps du bei der Auswahl einer für dich passenden LED Grow Lampe berücksichtigen solltest. Wichtig beim Kauf einer LED Grow Lampe: Handelsübliche LED Lampen z.B.: für den Wohnbereich oder sehr günstige LED Pflanzen Lampen sind für sonnenliebende Pflanzen absolut nicht empfehlenswert. Achte beim Kauf einer LED Grow Lampe für Pflanzen mit hohen Lichtansprüchen auf hochwertige LED und gute Hersteller. Im folgenden Abschnitt zeigen wir dir eine Zusammenstallung wertvoller Tipps bei LED Grow Lampen. Wir empfehlen dir diese bei der Anschaffung unbedingt zu beachten. Wenn du diese Tipps beachtest wirst du mit Sicherheit eine für deine Ansprüche geeignete LED Grow Lampe finden. Tipp 1: Die Qualität der Leuchtdioden (LED) ist DAS bestimmende Qualitätskriterium einer LED Grow Lampe Neben der PAR ist die Qualität der verbauten LED Dioden ein wichtiges Kriterium. Achte stets auf LED bekannter und hochwertiger Hersteller. In Sachen LED Dioden lassen sich zwei Lager unterscheiden: günstige No-name Dioden und qualitativ hochwertige TOP LED. Dabei kommen 3-Watt und 5-Watt LED Dioden zum Einsatz. Wir raten unbedingt auf hochwertige LED Dioden mit hoher PAR zu achten. Bekannte Hersteller von LED Dioden sind zum Beispiel KIND LED, Creed oder Bridgelux. Früher wurden hauptsächlich 3-Watt-Dioden eingesetzt. Die meisten Hersteller setzen heute jedoch auf 5-Watt-Dioden. Diese haben sich in Puncto Lichtleistung pro Watt die letzen Jahre durchgesetzt. Es gibt auch Hersteller wie zum Beispiel Kind LED, welche eine Kombination aus 3- und 5-Watt-Dioden in LED Pflanzenlampen einsetzen. Tipp 2: PAR ist sehr wichtig beim Growen Die PAR ist ein bedeutendes Kriterien bei der Auswahl der passenden LED Grow Pflanzenlampe. Achte daher stets auf diese Informationen. Diese findest du bei den Herstellern direkt oder in unseren ausführlichen LED Grow Licht Tests . Die photosynthetische aktive Strahlung (kurz: PAR ) wird von Pflanzen und Lebewesen unter anderem für die Photosynthese verwendet. Es handelt sich bei der PAR genau genommen um spezifische UV und IR Strahlen (Spektrum) des Sonnenlichts. Diese sind für gesundes Wachstum und hohe Erträge beim Growen unerlässlich . Tipp 3: Beachte das Lichtspektrum der LED Grow Lampe Das Spektrum des Lichts einer LED Grow Lampe muss dem Zweck des Grows entsprechen! Das Spektrum sollte natürlichem Sonnenlicht möglichst nahe kommen. Du benötigst ein LED Grow Licht, welches deine Pflanzen vom Keimling über die Wachstumsphase bis zur Blütephase begleitet? Dann solltest du unbedingt ein Full Spektrum LED Grow Licht einsetzen. Diese bieten das richtige Lichtspektrum für alle Phasen beim Growen. Du benötigst ein LED Grow Licht für eine Mutterpflanze oder speziell für die Wachstumsphase? Dann ist ein LED Grow Licht mit erhöhtem Blauanteil in Lichtspektrum eher das Richtige. Tipp 4: Beachte das Lichtspektrum und den Einsatzzweck Vollspektrum LED Grow Pflanzenlampen können für jeden Zweck verwendet werden. Sie sind universell und können für die Wachtsumsphase und für die Blütephase verwendet werden. Die Anbaufläche ist ein zusätzliches wichtiges Merkmal beim Kauf. Eine LED Pflanzenlampe sollte den Grow Room optimal ausleuchten. Die Anbaufläche ist entscheidend für die Wahl der richtigen Modells. In unseren LED Licht Tests findest du weitere Informationen und Empfehlungen zur Größe der Anbaufläche. Wichtig ist zu beachten, dass durch den Abstand der LED Lampe zu den Pflanzen die Anbaufläche beeinflusst werden kann. Bei einem kleinem Abstand von 30 Zentimeter leuchtet eine LED Grow Lampe weniger Fläche aus als bei einem größeren Abstand. Überlicherweise werden LED Grow Lichter zwischen 25 und 60 Zentimeter Abstand zu den Pflanzen betrieben. Außerdem wichtig: Die PAR nimmt mit zunehmendem Abstand der Lampe zu den Pflanzen ab. Beachte daher unbedingt die Herstellerangaben oder schaue in die ausführlichen Tests der LED Grow Lights . Tipp 5: Anbaufläche und Abstand zu Pflanzen Die Anbaufläche in deinem Grow Room ist entscheidend! Wenn du keinen Grow Room oder Growzelt verwendest und stattdessen in einem geschlossenen Raum anbaust ist auch dessen Anbaufläche entscheidend für die Auswahl einer LED Grow Lampe. Je größer deine Anbaufläche ist umso mehr LED Grow Lampen wirst du benötigen. Anbauflächen der Standardmaße gängiger Growboxen & Growzelte kannst du mit den meisten LED Grow Lampen gut abdecken. Zusätzlich kannst du durch Veränderung des Abstands der LED Grow Lampe zu deinen Pflänzchen die Lichtverhältnisse optimal auf deinen Indoor Grow anpassen. Wichtig ist auch die Geometrie und Form der LED Grow Lampe zu beachten. Warum? Weil du dadurch die Beleuchtung der Pflanzen optimieren kannst. Längliche LED Grow Lampen wie die S4W, P4W oder S2W von SANlight eignen sich tendentiell auch eher für länglich rechteckige Anbauflächen. Eher quadratische LED Grow Lampen wie beispielsweise die LED Grow Lampen von Platinum LED Lights der P Serie eignen sich entsprechend auch eher für quadratische Anbauflächen. Insbesondere in gängigen Growzelten kann das ein entscheidender Faktor sein. Wer zum Beispiel in einem Growzelt mit einer Grundfläche von 1qm Pflanzen züchten will kitzelt aus einer LED Grow Lampe mit quadratischer Form unter Umständen etwas mehr heraus. Sicherlich ist die geometrische Form nicht DER bestimmende Faktor. Man sieht jedoch, dass auch diese Überlegung durchaus in die Entscheidung für oder gegen eine LED Grow Lampe fließen sollte. Hochwertige LED Grow Pflanzenlampe haben Schalter für unterschiedliche Betriebsmodi für Wachstumsphase und Blütephase. Im Betriebsmodus der Wachstumsphase kommt nur ein Teil des verbauten LED Dioden mit erhöhtem blauen Lichtspektrum zum Einsatz. Das spart Strom und versorgt die Pflanzen optimal mit dem Licht welches sie für schnelles Wachstum benötigen. Durch Umlegen des Schalters am Panel werden zusätzliche LED Dioden aktiviert. Der Betriebsmodus für die Blütephase liefert den Pflanzen das optimale Lichtspektrum, welches zur Ausbildung von Blüten und zu hohen Erträge führt. Tipp 5: LED Grow Lampen für Blütephase und Wachstumsphase Unter den Growern zeigt sich ein Trend hin zu universellen Grow Lampen mit Betriebsmodi für Blüte- und Wachstumsphase. Diese sind universell einsatzbar und sparen Strom. In den neusten Artikeln zu LED Grow Pflanzenlampen und Beleuchtung für den Indoor Grow findest du weitere Tipps und Informationen rund um LED Grow Lampen zur Pflanzenzucht. Im Vergleich der besten LED Grow Lampen kannst du mit dem Filter alle LED Grow Pflanhenlampen in Sachen HID-Replacement einschränken um eine Vorauswahl zu haben. Wähle einfach aus wieviel Watt deiner bisherigen Natriumdampflampe du mit der LED Grow Lampe ersetzen möchtest. LED Grow Lampen im Vergleich Profitipp! LED Grow Lampe im Ausland bestellen! Achtung! Beim Kauf eines LED Pflanzenlampe im EU Ausland ist Vorsicht geboten. Wenn du Pech hast musst du dein Paket beim Zoll abholen um die entsprechenden Steuern und Zölle zu entrichten. Dabei kann und wird der Zoll verlangen, dass das Paket geöffnet wird. Je nach dem wie diskret dein Grow Vorhaben ist solltest du diese Situation vermeiden! LED Grow Lampen nach Modell und Hersteller SANlight Q-Serie LED Grow Lampen SANlight ist ein bekannter Hersteller aus Österreich. Wir haben bereits über die Modelle S2W, S4W und P4W einen Review auf dieser Seite. Mit der Q-Serie setzt SANlight nach unserem Verständnis neue Maßstäbe. Die hocheffizienten LED Module erzeugen massive Lichtoutputs von 385µmol/s PPF (Modell Q4W) und 580µmol/s PPF (Modell Q6WW). Dazu vereinen sie eine Reihe von Komfort und Extras. Diese möchte man nicht mehr missen. Die hochwertige, längliche Konstruktion und Bauweise der LED Panele machen sie als Grow Lampe universell einsetzbar. Noch dazu kann man sie dank der smarten Daisychaining Technologie geschickt kombinieren. So können bis zu 7 LED Grow Lampen bequem an einer Steckdose betrieben werden. Das reduziert das Risiko und erhöht den Komfort beim Growen. Bei der Q-Serie handelt es sich um Vollspektrum LED Grow Lampen. Industrieller Standard für zu Hause. Die Q-Serie macht es möglich. Das Lichtspektrum der Q4W und Q6W eignet sich sowohl für die Wachstums- als auch Blütephase. Auf Grund der enormen Rotanteils sind wirklich bemerkenswerte Erträge zu erwarten. Die Q-Serie kann somit sowohl für vegetative als auch generative Phasen verwendet werden. Dabei wird kräftig Strom gespart. Bis zu 50% Strom im Vergleich zu Natriumdampflampen (NDL) können gespart werden. Das ist beachtlich. Die Q-Serie ist tadellos verarbeitet. Sowohl die Materialauswahl als auch die Verarbeitung sind absolut hochwertig. Die Q-Serie verfügt über einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Das sind wir von SANlight bereits von Vorgängermodellen wie der S4W gewohnt. Mehr Sicherheit im Growbox in gut, denn es gilt: grow safe. Preislich sind die Modelle Q4W (ca. 420 EURO) und Q6W (ca. 640 EURO) nicht gerade günstig. SANlight ist aber nunmal einfach ein hochpreisiger Hersteller, welcher am Ende des Tages durch die herausragende Qualität überzeugt. Somit relativieren sich die hohen Anschaffungskosten der LED Grow Lampe auch für Hobbygrower relativ zügig. Q4W LED Grow Lampe von SANlight Die Q4W LED Grow Lampe ist bringt den industriellen Standard für Anbauflächen ab 60cm x 60cm nach Hause. An dem robusten, länglichen LED Panel sind insgesamt 4 LED Module rechtwinklig angeordnet. Daher auch die Zahl 4 im Modellnamen. Die Q4W verbraucht in Betrieb circa 150 Watt. Damit kann sie für quadratische Growboxen mit Seitenlängen zwischen 60cm und 80cm gut verwendet werden. Mit der Q4W LED Grow Lampe kann eine 250 Watt NDL ersetzt werden. In unserem Test können wir das bestätigen. Q4W SANlight LED Grow Lampe anschauen Bei größeren Anbauflächen lässt sich die Q4W dank des Daisychaining problemlos um weiter Panele erweitern. Ab einer Anbaufläche 1qm empfehlen wir definitiv zu 2 Q4Ws. Damit schafft man dann eine absolut homogene Ausleuchtung der Anbaufläche. Der Lichtoutput von 385µmol/s PPF bei der Q4W LED Grow Lampe ist gemessen am Stromverbrauch überzeugend. Nach kurzer Zeit wachsen gesunde Pflanzen heran. Dabei erzeugt die Q4W erstaunlich wenig Abwärme. Das durchdachte passive Kühlkonzept sorgen für einen effizienten Abtransport der Wärme. Q4W SANlight Testbericht Vorteile hoher industrieller Leistungs-und Sicherheitsstandard massiver, effizienter, homogener Lichtoutput für die gesamte Anbaufläche modular einsetzbar dank Daisychaining weniger Risiko durch passive Kühlung und Reduktion von Hitzeproblemen Nachteile nicht ganz günstig beim Kauf für Anbauflächen von 1qm reicht 1 x Q4W nicht mehr aus und man benötigt gleich die Q6W oder 2 x Q4W Q6W LED Grow Lampe von SANlight Die Q6W ist nach dem gleichen Konzept wie die kleinere Variante Q4W konstruiert. Am länglichen LED Panel sind die 6 LED Module mit den Chips orthogonal platziert. Dadurch wird eine ausgewogene und harmonische Lichtverteilung im Growzelt sichergestellt. Die großen Kühlrippen befinden sich direk auf den einzelnen LED Module und fügen sich optisch sehr gut in das Konzept der Lampe ein. Die Q6W wird wie das kleinere Modell im Betrieb zu keinem Zeitpunkt heiß. Dieses Sicherheitsfeature überzeugt bei passiv gekühlten LED Grow Lampen absolut. Die Q6W verfügt im Vergleich zur Q4W über 2 weitere LED Module und erzeugt somit eine Lichtausbeute von 580µmol/s PPF. Das ist wirklich beachtlich. Damit eignet sich die Q6W LED Grow Lampe für Anbauflächen ab 100cm Seitenlänge. Nach unseren Erfahrungen kannst du Sie bei quadratischen Growzelten bis zu 1,44m² Anbaufläche verwenden. Darüber hinaus wird es dann etwas dünn. Hier empfehlen wir eine weitere Q6W. Und hier liegt auch ein großer Vorteil: die Q-Serie kann bequem kombiniert werden. Man kann mehrere LED Grow Lampen der Serie an einem Anschlusskabel betreiben. Dadurch hat man ein deutlich einfacheres Handling beim Growen und dazu noch Sicherheit. Die Q6W überzeugt wie bei SANlight üblich allgemein durch einen hohen Sicherheitsstandard. So ist auch die Q6W spritzwassergeschützt. Durch die passive Kühlung und die Konstruktion ist die LED Grow Lampe auch nicht staubanfällig. SANlight Q6W Testbericht Vorteile Universelle Fullspektrum LED mit hoher Effizienz niedriger Stromverbrauch von circa 215 Watt im Betrieb leuchtet die Anbaufläche homogen aus Geschützt gegen Spritzwasser und Schmutz passive Kühlung vermeidet Hitzeprobleme im Growzelt/li> Nachteile preislich lässt sich SANlight die Q6W mit knapp 640 EURO etwas kosten LED Grow Lampen von Greenception: die GC Bar Serie Greenception ist ein deutscher Hersteller mit Hauptsitz in Hamburg. Greenception ist vor allem aus dem professionellen, industriellen Umfeld bekannt. Dementsprechend verfügt Greenception über ein hohes Maß an Erfahrung, welcher in die Premium LED Grow Lampe fließt. In erster Linie erhält man bei der GC Bar Serie von Greenception ein absolutes Meisterstück. Die GC Bar LED Grow Lampen überzeugen durch die durchdachte Konstruktion, hochwertige und intelligent kombinierte LED Chips und viele Features. Preislich bewegen sich die LED Grow Lampen ebenfalls im Premium Bereich. Bereits das kleinste Modell, die GC 4 Bar LED Grow Lampe kostet circa 1.300 EUR (UVP). Online kann man Sie bereits etwas günstiger kaufen. Die GC Bar Serie besteht aus drei Modellvarianten. Der modulare Aufbau ermöglicht es die einzelnen LED Module mit ihren Clustern für Wuchs und Blüte zu kombinieren. Außerdem kann im Falle eines Defekts problemlos und jederzeit für Ersatz gesorgt werden. Die einzigartige Kombination der OSRAM Chips für das rotwellige Licht und die neuen SMD Chips des amerikanischen Herstellers CREE sorgen für maximalen PAR und Photonenfluss. Die Ergebnisse in unserem Test sind absolut beeindruckend und erreichen bei einem Abstand von 15cm zu den Pflanzenspitzen einen sagenhaften Phonenfluss von 1518 μmol/(m²*s). Die zusätzlich verbauten COB-Chips erleichtern das Handling im Grow Room stark. Sie helfen dir zusätzlich das Wohlergehen deiner Pflanzen stets im Blick zu behalten um Krankheiten oder Mangelerscheinungen frühzeitig zu vorzubeugen. Der Clou daran: Die COB-Chips absorbieren ein für das menschliche Auge sichtbares Licht. Dadurch entfällt der typische LED-Stich beim Blick ins Growzelt. Somit hast du stets den vollen Durchblick wenn du deine Liebsten täglich inspizierst. Die Konstruktion der GC Bar LED Grow Lampen ist beeindruckend und wirklich smart. Das Licht verteilt sich optimal. Jede Ecke im Growzelt bekommt massig Licht und PAR ab. Das passive Kühlsystem sorgt auch ein wärmeren Groworten für ein optimales Klima. Dadurch ist es möglich mit der GC Bar LED Grow Lampe bis zu 15cm nah an die Pflanzenspitzen ranzurücken. Im Folgenden findest du alle LED Grow Lampen der Professional Serie von Greenception (GC 4 Bar, GC 6 Bar, GC 8 Bar) im Vergleich. GC 4 Bar LED Grow Lampe von Greenception Die GC 4 Bar von Greenception ist eine LED Grow Lampe für Profis. Die LED Grow Lampe ist die Richtige für dich wenn du absolut keine Abstriche machen willst. Auf Grund der unterschiedlichen LED Cluster wird ein natürliches Licht erzeugt, welches klassische NDL problemlos ersetzen kann. Mit Maßen von 65cm x 65cm ist die GC Bar 4 vergleichsweise großflächig. Das ist in erster Linie der intelligenten Konstruktion geschuldet. Durch die rechtwinkelige Montage der LED Panele und der versetzten 6 LED Cluster pro Panel kann nahezu jeder Spot im Grow Room gut ausgeleuchtet werden. Die GC Bar 4 kann also problemlos in Standard Growboxen ab 80cm eingesetzt werden. Greenception selbst gibt an, dass die GC Bar 4 eine Anbaufläch von bis zu 1qm geeignet ausleuchten kann. In unserem Test haben wir zwar eine GC Bar 6 in einem 1qm Growzelt verwendet. Auf Grund unserer Erfahrungen können wir jedoch bestätigen, dass auch mit einer GC Bar 4 gute Resultate auf 1qm Fläche möglich sind. Die LED Clustereinheiten der GC Bar Serie verfügen allesamt über 90° Fokuslinsen. Neben den absolut hochwertigen LED von Osram und CREE trägt vor allem die breitflächige Konstruktion zu harmonisch balancierten Lichtverhältnissen im Grow Room bei. Die GC Bar LED Grow Lampen können per App gesteuert werden. Dadurch kann der Anteil an rotem und blauem Licht individuell angepasst werden und an den Bedürfnissen der Pflanzen ausgerichtet werden. Die smarte LED Grow Lampen GC Bar von Greenception können somit konstruktiv und modular angepasst werden. Aber auch das Licht der LED Cluster ein den LED Bars kann durch die App Steuerung absolut fein justiert werden. Ein solches Feature haben wir bisher bei keiner LED Grow Lampe erlebt und wir sind davon sehr beeindruckt. In unserem Test haben wir mit den Standard Einstellungen gegrowt. Wir sind aber überzeugt, dass man mit der entsprechenden Erfahrung und den richtigen Pflanzen nochmal deutlich mehr rausholen kann. GC 6 Bar LED Grow Lampe von Greenception Die GC 6 Bar ist das mittlere Modell der LED Grow Lampen Serie GC Bar von Greenception. Wie die gesamte Familien verfügt auch die LED Grow Lampe GC 6 Bar über die hochwertige Mischung der besten Leuchtdioden am Makrt. Das rote Licht der Osram Chips und das blaue und weiße Licht der SMD-CREE LED sorgt für ordentlich PAR und Photonenfluss im Grow Raum. In unserem Test verwenden wir die GC 6 Bar in einer HomeBox 100 (1qm Anbaufläche). In unserem Growzelt messen wir bei einem Abstand von circa 15 cm 1518 μmol/(m²*s) Photonenfluss. Die Verarbeitung der GC Bar 6 LED Grow Lampe ist analog den beiden anderen Varienten absolut hochwertig. Die großen Aluminium LED Panele sind mit jeweils 6 LED Cluster bestückt und werden ausschießlich passiv gekühlt. Im Betrieb werden die LED Panele zwar warm, jedoch zu keinem Zeitpunkt heiß. Durch die orthogonale Montage der LED Panele am LED Driver wird nicht nur das Licht optimal verteilt. Nach oben sorgt dies auch für einen guten und breit gefächerten Abtransport der entstehenden Wärme. Die GC 6 Bar ist im Vergleich zur GC 4 Bar eher rechteckig als quadratisch. Die Greenception GC 6 Bar ist 90cm lang und 73cm breit. Die Höhe ist mit 7,5cm sehr flach. Wir konnten in unserem Test der LED Grow Lampe problemlos eine Homebox 100 verwenden. Zwar haben die Seitenwände im Betrieb mit laufendem Aktivkohlefilter die Außenseiten der GC 6 Bar berührt. Das war allerdings kein Problem, da die Panele im Betrieb nicht heiß werden. Laut Greenception kann die GC 6 Bar bis zu einer Fläche von 125cm x 125cm verwendet werden. Greenception GC 6 Bar LED Grow Lampe anschauen Wie alle Modelle ist auch die GC 6 Bar geschützt gegen Spritzwasser, Staub und Schmutz. Das macht das Arbeiten im Grow Room wesentlich sicherer und angenehmer. Übereugend ist an allen Modellen der Professional GC Bar Serie auch die Modularität. Die einzelnen 70 Watt LED Panele lassen sich einfach de-/montieren, reinigen und auch austauschen. Auf Grund der hohen Bekanntheit von Greenception ist auch garantiert, dass einzelen Panele in Zukunft problemlos lieferbar sind. Zudem kann man die Driver auch unterschiedlich bestücken und somit individuelle Grow Lampen Settings für den eigenen Grow Room realisieren. Greenception GC 6 Bar Testbericht Vorteile die besten LED von CREE und OSRAM mit COB-Chips harmonisches Lichtspektrum, viel PAR und herausragender Photonenfluss keine Lichtverschwendung durch großflächige Konstruktion Robust gegen Wasser und Schmutz passive Kühlung und Steuerung per App Nachteile leider etwas teuer, insbesondere für Einsteiger: im Ergebnis aber sehr hochwertig trotz Leichtbauweise kommt einiges an Gewicht zusammen: für die meisten Growboxen jedoch kein Problem GC 8 Bar LED Grow Lampe von Greenception Die LED Grow Lampe GC 8 Bar ist das größte Modell von Greenceptions Pro Serie. Sie verfügt insgesamt über 8 einzelne LED Bars zu jeweils 6 unterschiedlichen Clustern. Insgesamt ist mit der GC 8 Bar möglich Flächen bis zu 150cm x 150cm ausgewogen zu beleuchten. Die LED Grow Lampe kommt dabei auf Abmessungen von 90cm x 90cm und ist eher quadratisch wie die kleinere LED Grow Lampe GC 4 Bar. Analog zu den beiden kleineren Modellen GC 4 Bar und GC 6 Bar kann sich der Käufer dieser LED Grow Lampe über maximales Licht im Grow Room für die Pflanzen freuen. Die Montage der LED Grow Panele ist denkbar einfach indem die 8 einzelnen Panele rechtwinklig zum LED Driver montiert werden. Durch diese Bauweise schafft es Greenception schon alleine konstruktiv eine möglichst weite und optimale Streuung der Lichts zu realisieren. Auf der anderen Seite kommen bei den GC Bar LED Grow Lampen Premium Leuchtdioden Chips von CREE und Osram zum Eisatz. Insbesondere die neuen SMD-Chips von CREE sind für ihre hohen PAR-Werte bekannt. Die COB-Chips leuchten den Grow Room nicht nur für deine Pflanzen gut aus. Jedes der 6 Cluster pro LED Panel auf den GC Bar Grow Lampen ist mit einem COB-Chip bestückt. Dieser erzeugt Licht, welches auch das Auge des Menschen sehr gut wahrnehmen kann. Dadurch kannst du deine Pflanzen beim Gießen und Pflegen besser sehen. Ein richtiger Vorteil wie wir finden. Die einzelnen LED Bars der GC Bar LED Grow Lampen lassen sich auch modular und (fast) beliebig kombinieren. Mit diesem Set setzt du also nicht nur auf Langlebigkeit sondern auch auf Erweiterbarkeit. Durch die einfach Montage der LED Panele auf die LED Driver der LED Grow Lampen kann die LED Grow Lampe mühelos für unerschiedlichste Grow Rooms verwendet werden. Ein absoluter Vorteil, welcher die LED Grow Lampen GC Bar von Greenception zu wahren Allzweckwaffen macht. Insgesamt verbraucht die GC 8 Bar circa 560 Watt im Betrieb. Damit lassen sich circa 2,25qm adequat beleuchten. Wie alle Modelle verfügt auch die GC 8 Bar standardmäßig über 90°C Fokuslinsen. Mit dieser LED Grow Lampe kannst du eine klassische 1000 Watt NDL problemlos ersetzen und dabei 50% Strom sparen. Eine feine Sache! LED Grow Lampen von SANlight: P-Serie und S-Serie SANlight: so lautet der Name des österreichischen Herstellers der LED Grow LAmpen der P-Serie (P4W) und der S-Serie (S4W und S2W). SANlight LED Grow Lampen stehen in erster Linie für eine hohe Qualität. Angefangen bei der verwendeten LED Chips der LED Grow Lampen über die hochwertige Verarbeitung sowie die passive Kühlung lassen diese LED Grow Pflanzenlampen keine Wünsche offen. Die SANlight LED Grow Lampen P4W, S4W und S2W stammen aus dem industriellen Umfeld. Sie sind in der professionellen Pflanzenzucht nicht mehr wegzudenken. SANlight verwendet hochwertige OSRAM LED Chips, welche für ihr warmes und photonenreiches Licht sowie einen hohen Wirkungsgrad bekannt sind. Zusätzlich zeichnen sich die LED Grow Lampen von SANlight durch ihre Robustheit aus. Sowohl das Gehäuse als auch der passive Kühlkörper sind sehr robust gefertig und somit für den Einsatz in herausfordernden Grow Szenarien bestens geeignet. Hier findest du alle LED Grow Lampen von SANlight (P4W, S4W, S2W) im Überblick. P4W LED Grow Lampe von SANlight Die P4W LED Grow Lampe von SANLight ist für maximale Ansprüche konzipiert worden. Sie entspricht der IP64 Schutzklasse. Somit ist sie nicht nur vor Staub geschützt sondern verträgt mühelos allseitiges Spritzwasser. Das erleichtert das Handling mit der P4W LED Grow Lampe im Grow Room ungemein, denn sind wir mal ehrlich: Wasser kommt nunmal im Grow Room vor. Da ist es doch wirklich eine tolle Sache wenn man nicht ständig Bangen muss, dasss Feuchtigkeit in die LED Grow Lampe eindringt. Die P4W LED Grow Lampe ist ingesamt 98 Zentimeter lang, circa 7 Zentimeter breit und gerade einmal 4 Zentimeter hoch. Die längliche P4W ist somit eine längliche LED Grow Lampe. Damit weicht sie von den tendentiell eher rechteckigen oder quadratischen Formen gängiger LED Grow Lampen aus dem Consumer Bereich ab. Die hochwertigen OSRAM Leuchtdioden erzeugen ein konstantes warmes Lichtspektrum von 400nm bis 730nm mit einem Photonsnfluss (PPF) von bis zu 405µmol/s. Die SANlight P4W LED Grow Lampe kennt lediglich einen Betriebsmodus und verbraucht dabei stets 140 Watt. Sie gehört damit definitiv zu den effizientesten LED Grow Lampen am Mart. Laut Hersteller SANlight lässt sich mit der P4W LED Grow Lampe eine Natriumdampflampe von 300 Watt ersetzen. Wir haben 2 Stück der P4W in einer Secret Jardin Dark Street DS150 Growbox gestestet und können das bestätigen. In Summe hätten wir uns etwas mehr zuschaltbaren Wums in der Blütephase gewünscht. Jedoch ist der Pflanzwuchs schön buschig und im Resultat erzielen wir ebenfalls dichte Blütenstände. Die P4W LED Grow Lampen verfügt über hochwertige Fokuslinsen. Diese können je nach Erfordernissen an den Grow Room angepasst werden. Die 90°C Linsen ermöglichen die Beleuchtung eher breiterer Anbauflächen mit der LED Grow Lampe. Zusätzlich können die Fokuslinsen aus 70° oder 30°C umgestellt werden um das Licht stärker zu bündeln. Damit lassen sich die PAR nochmals deutlich erhöhen.
  • Es gab eine Zeit, in der war Hanf zunächst einmal eine vielseitige, nützliche Pflanze und kein Politikum. Dann ging bekanntlich einiges schief. Es wurde jede Menge behauptet, debattiert und beschlossen und Cannabis schließlich nahezu weltweit verboten. Doch wie wir wissen, ändern sich die Zeiten. Die Abstände zwischen Meldungen über Debatten um den legalen Status von Cannabis aus den verschiedensten Ländern der Welt werden immer kürzer. Immer häufiger wird die Prohibition in Frage gestellt und nach Reformen jener Gesetze verlangt, welche Produktion, Besitz und Konsum so lange schon unter Strafe stellen. Was die medizinische Nutzung betrifft, schreitet der Wandel konstant fort. Aber auch in Sachen Freizeitgebrauch tut sich was: Mit der Legalisierung in Kanada leuchtet ein weiterer Teil der Weltkarte grasgrün auf. Die meisten Länder berufen sich bei der Ausgestaltung ihrer nationalen Drogengesetze auf die berühmt-berüchtigte UN Single Convention on Narcotic Drugs, das Einheitsabkommen über Betäubungsmittel der Vereinten Nationen. Wenn Liberalisierungsgegner die angebliche Unmöglichkeit entsprechender Reformen verteidigen, ist es dieser angestaubte und überholte völkerrechtliche Vertrag, auf welchen sie sich berufen. Dass die internationalen Abkommen aber letztlich nicht derart bindend sind, wie es manchmal behauptet wird, zeigten die ersten Staaten, welche Cannabis trotz ihrer Unterzeichnung mittlerweile legalisiert haben. Die volle Legalisierung Bislang haben formal nur zwei Staaten mit dem weltweiten Verbot von Cannabis gebrochen und eine staatlich kontrollierte Freigabe umgesetzt. Den Anfang machte Uruguay, wo die Legalisierung bereits 2013 beschlossen wurde. Im Jahr darauf erlaubte man den privaten Anbau von bis zu sechs Pflanzen sowie die Gründung von Anbau-Clubs. Seit 2017 können registrierte Konsumenten endlich auch legal Cannabis in Apotheken kaufen. Die Nummer zwei auf der Liste kam erst unlängst hinzu: Als erste G7-Nation machte Kanada im Oktober 2018 Nägel mit Köpfen. Erwachsene dürfen dort nun bis zu 30 Gramm Cannabis besitzen und legal erwerben, außerdem ist der Anbau von bis zu vier Pflanzen erlaubt – außer in den Provinzen Quebec und Manitoba. Nicht unähnlich zum Vorgehen der Bundesstaaten der USA bestimmen in Kanada die einzelnen Provinzen die konkrete Ausgestaltung des Gesetzes. Wo wir schon bei den USA sind: Dass Cannabis dort mittlerweile in zehn Bundesstaaten, nämlich Alaska, Colorado, Kalifornien, Maine, Massachusetts, Michigan, Nevada, Oregon, Vermont und Washington State sowie im Regierungsbezirk District of Columbia erlaubt ist, hat sich natürlich längst herumgesprochen. Allerdings nehmen diese in puncto Legalität nach wie vor einen Sonderstatus ein. Denn obwohl dort Cannabis zu Freizeitzwecken erlaubt wurde, ist es auf Bundesebene noch immer als Droge der Klasse „Schedule I“ eingestuft und verboten (Substanzen ohne jeglichen medizinischen Wert). Dieses Gesetz wird in oben genannten Bundesstaaten jedoch nicht zur Anwendung gebracht. Was im übrigen auch vielleicht nicht jeder weiß: Auch auf der Inselgruppe der Nördlichen Marianen, dem nicht inkorporierten, autonomen Außengebiet der USA, ist Cannabis zu Freizeitzwecken seit vergangenem Jahr legal. Der erste von drei erwähnenswerten Sonderfällen ist Georgien. Dort urteilte das Verfassungsgericht am 30. Juli 2018, dass der Konsum von Cannabis durch das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung geschützt sei, weshalb somit Konsum wie Besitz nun legal sind. Anbau und Verkauf bleiben allerdings nach wie vor verboten. Ähnlich sieht es in Südafrika aus: Im September 2018  entschied das Verfassungsgericht in Johannesburg, dass Konsum, Besitz und Anbau nicht länger verboten sein sollen. Der Regierung wurden 24 Monate eingeräumt, das Urteil gesetzlich umzusetzen. Auch in Mexiko ist das Verbot quasi hinfällig: Tatsache ist, dass das Oberste Gericht des Landes das Cannabisverbot bereits 2015 als verfassungswidrig eingestuft und dies 2018 noch einmal bestätigt hat. Eine formelle Legalisierung ist zwar noch nicht erfolgt, doch die Prohibition kann nicht mehr durchgesetzt werden. Wer dennoch belangt wird, kann sich einfach auf das Urteil berufen. Wo wir gerade bei Sonderfällen sind: An dieser Stelle bietet es sich an, noch einmal ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass es allen immer wieder auftauchenden Gerüchten zum Trotz keine offizielle Bestätigung gibt, dass Cannabis in Nordkorea legal ist. Legaler medizinischer Gebrauch Die Liste der Staaten, in welchen es Gesetze zur Regelung einer legalen Nutzung von Cannabis zu medizinischen Zwecken gibt, ist im Vergleich zum Freizeitgebrauch wesentlich umfangreicher – und wird stetig länger. Gegenwärtig gibt es in folgenden Ländern Gesetze für den legalen Gebrauch von Cannabis als Medizin: Argentinien, Australien, Bermuda, Chile, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Israel, Italien, Jamaika, Kanada, Kolumbien, Kroatien, Lesotho, Luxemburg, Mazedonien (EJRM), Malta, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Neuseeland, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweiz, Sri Lanka, Thailand, Tschechien, Uruguay, Vanuatu, Simbabwe und Zypern. Auch hier sind die USA nur zum Teil vertreten. Aufgrund der offiziellen Einordnung von Cannabis in die Kategorie der gefährlichsten Drogen, ist auch der medizinische Gebrauch auf Bundesebene verboten. Dennoch haben mittlerweile 33 US-Bundesstaaten Gesetze erlassen, welche ihn ermöglichen. Die Gesetze in den hier aufgelisteten Ländern unterscheiden sich mitunter sehr stark voneinander. Patienten sollten vor Reisen immer genauere Informationen einholen. In diversen Ländern werden gegenwärtig Debatten über den legalen Status von Cannabis als Medizin geführt, während in anderen der Gebrauch von Hanfblüten zwar untersagt, die Verordnung einzelner Cannabismedikamente wie Sativex oder Marinol dagegen möglich ist. Dies ist z.B. in Belgien, Brasilien, Frankreich, Slowenien, Spanien, der Türkei und neuerdings Südkorea der Fall. Mit Ausnahme einiger notorisch auf Blockadehaltung verharrender Länder geht die Tendenz weltweit in Richtung Liberalisierung von Cannabis als Medizin. Illegal, aber entkriminalisiert Irgendwo auf dem halben Weg zum legalen Status sind jene Staaten, in welchen Cannabis zwar offiziell nach wie vor verboten ist, Konsumenten aber in der Regel keine bzw. nur wenig Angst vor Strafverfolgung haben müssen – solange sie sich auf geringe Mengen zum Eigenbedarf beschränken. In einigen Ländern werden Verbote bewusst nicht vollständig umgesetzt. So dulden nicht nur die Niederlande, dass lizenzierte Abgabe und regulierter Konsum stattfinden, auch Spanien gehört zu den derart „entkriminalisierten“ Staaten. Dort können sich Konsumenten trotz Verbots in Cannabis Social Clubs registrieren lassen, wo es für Mitglieder angebaut und gegen einen entsprechenden Beitrag abgegeben wird. Die Liste der Staaten, in welchen der Konsum und/oder der Besitz geringer Mengen zum Eigenbedarf als entkriminalisiert gelten, ist recht umfassend. Jedoch fällt der Grad dieser Entkriminalisierung oft recht unterschiedlich aus. In Belgien liegt die tolerierte Eigenbedarfsmenge, mit welcher erwischte Konsumenten ohne Strafverfahren davonkommen können, bei 3 Gramm, auf Malta bei 3,5 Gramm und auf Bermuda bei 7 Gramm. In Ecuador, Paraguay und Tschechien liegt der entkriminalisierte Eigenbedarf mit bis zu 10 Gramm bereits höher. Kolumbien gesteht Hanffreunden sogar 22 Gramm oder bis zu 20 Pflanzen zum persönlichen Gebrauch zu. Portugal liegt mit 25 Gramm nur leicht darüber. Bolivien setzt mit einer Entkriminalisierung von Mengen bis zu 50 Gramm dagegen noch ordentlich einen drauf. Am höchsten ist die Menge auf Jamaika: Seit 2015 wird dort der Besitz von bis zu 2 Unzen (56,6 Gramm) nur als Ordnungswidrigkeit behandelt. Weitere Länder, in denen offiziell eine Entkriminalisierung von Cannabis gilt, sind Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien (in Teilen), Chile, Costa Rica, Estland, Kroatien, Österreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande, die Republik Moldau, Peru, Russland, die Schweiz, Slowenien und die Ukraine. Der nächste Zugang auf der Liste wird im übrigen vermutlich Israel sein, wo am 1. April 2019 ein Gesetz zur Entkriminalisierung in Kraft treten soll. Ebenso wie die Mengen unterscheiden sich die trotz Entkriminalisierung im Zweifelsfall fälligen Bußen mitunter gewaltig. Dass sich ein genauerer Blick in die Gesetzesbücher definitiv lohnt, bevor man sich allzu unbekümmert auf Reisen macht, zeigt auch die uneinheitliche Regelung in Deutschland, wo die berühmte „geringe Menge“ von Bundesland zu Bundesland variiert. Da die Behörden bei entsprechend geringem Eigenbedarf von weiterer Strafverfolgung absehen können, wird auch Deutschland mitunter als „entkriminalisiert“ gelistet – rein formal ist Cannabis hier jedoch für alle ohne ärztliches Rezept illegal. Das unangefochtene Paradebeispiel für den Erfolg einer Liberalisierung der Drogengesetze durch umfassende Entkriminalisierung ist und bleibt Portugal. Seit inzwischen fast 18 Jahren werden Drogenkonsumenten dort nicht mehr als Kriminelle, sondern als Kranke angesehen und dementsprechend behandelt. Wer mit illegalen Rauschmitteln zum Eigenbedarf erwischt wird, bekommt Aufklärung und ein Therapieangebot durch einen Arzt oder einen Psychologen statt Strafverfolgung und Stigmatisierung. Entgegen der damals natürlich vorab von Kritikern ins Feld geführten Schwarzmalereien hatte die Reform vollen Erfolg. So sanken nicht nur die Zahlen der Drogentoten und der Fälle von Drogenkriminalität, in Portugal konsumieren zudem weniger Menschen Rauschmittel als in anderen EU-Ländern. Illegal, aber nicht immer verfolgt In einigen Ländern ist Cannabis offiziell illegal, während es in Wirklichkeit aber aus den verschiedensten Gründen ganz anders aussieht. Manche Länder stecken nur wenig Aufwand in die Durchsetzung des Verbots. So ist Cannabis z.B. in Albanien auf dem Papier definitiv illegal, aber trotzdem nahezu im ganzen Land erhältlich. Auch in Ländern wie Bangladesch wird das eigentlich gültige Verbot oft einfach nicht durchgesetzt, sondern mitunter offen ignoriert. Weitere Länder, aus welchen Hanffreunde berichten, dass sie bei geringen Mengen trotz Verbots nicht die größte Angst vor Strafverfolgung haben müssen, sind Ägypten (wenngleich dort offiziell drakonische Strafen vorgesehen sind), Dänemark, Finnland, Kambodscha, Indien (trotz Verbots auf Bundesebene wird Cannabis in mehreren Bundesstaaten toleriert), Lesotho, Marokko, Myanmar, Nepal, Pakistan, Thailand und Vietnam. Aus einzelnen weiteren Ländern wird berichtet, dass die offizielle Regelung und die Realität besonders weit auseinanderliegen. In Laos ist Cannabis z.B. offiziell verboten: Öffentlicher Konsum kann mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden, und seit 2009 ist für bestimmte Fälle sogar eine zwingende Todesstrafe vorgesehen – trotzdem existiert nicht nur eine Cannabiskultur, vor allem in der stark touristisch geprägten Gegend von Vang Vieng werden auch Cannabis und THC-haltige Mahlzeiten ganz offen angeboten. Zudem wird über die Staatsbeamten aus Laos das gleiche berichtet, was für diverse ihrer internationalen Kollegen ebenfalls gilt: Wer wegen Cannabis belangt werden sollte, kann sich nicht im Zweifelsfall mit einem kleinen Bestechungsgeld weiteren Ärger ersparen. Aufgepasst: Nicht selten hängt es letztlich von der Gegend und dem jeweiligen Verhalten des Einzelnen ab, ob einem in diesen Ländern Ärger tatsächlich erspart bleibt. In manchen Gegenden wird der Konsum außerdem aus kulturellen Gründen bei bestimmten Bevölkerungsgruppen eher toleriert als bei Touristen. Auch deshalb empfiehlt sich vor jeder Reise eine gründliche Recherche. Illegal – das volle Verbot So unglaublich es vor allem all jenen erscheinen mag, welche in Ländern mit liberalerer Gesetzgebung leben: Je nachdem, wo man als Hanfgenießer das Pech hat, einem Gesetzeshüter zu begegnen, kann man bereits für den Besitz einer geringen Menge Cannabis zum Eigenbedarf über Jahre im Gefängnis verschwinden. Einige Länder setzen erschreckend hohe Strafen an. So gilt z.B. in Malaysia zwingend die Todesstrafe für jeden, der als Drogenschmuggler verurteilt wird – als welcher man dort laut Gesetz allerdings bereits gilt, wenn man mehr als 200 Gramm Cannabis besitzt. Ähnlich sieht es in Singapur aus, wo jeder um sein Leben fürchten muss, der mit mehr als 500 Gramm erwischt wird. Zu den Ländern mit der härtesten Strafverfolgung gehören außerdem die Vereinigten Arabischen Emirate, wo bereits kleinste Mengen zu vierjährigen Haftstrafen führen können. Schmuggel und Handel bedeuten 25 Jahre Haft – oder, im schlimmsten Fall, die Todesstrafe. Aus ähnlichen Gründen nicht für Cannabistourismus geeignet sind Indonesien und Saudi-Arabien. Japan ist ebenfalls alles andere als hanffreundlich: Bereits bei Erstauffälligkeit drohen bis zu fünf Jahre Haft. Wer sich über die internationale Drogenpolitik auf dem Laufenden hält, weiß außerdem, dass man als Rauschmittelkonsument seit dem Machtantritt des derzeitigen Präsidenten Rodrigo Duterte einen großen Bogen um die Philippinen machen sollte. Anmerkung: Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll lediglich einen Überblick über die gegenwärtige internationale Situation bieten. In den hier nicht explizit genannten Staaten ist Cannabis angesichts der offiziell noch immer bestehenden internationalen Gültigkeit der UN Single Convention im Zweifelsfall illegal. Jegliche Angaben sollten vor eventuellen Reisen angesichts der sich stetig wandelnden internationalen Situation unbedingt überprüft werden. Dieser Artikel stammt aus der grow! Ausgabe 2-2019. Wir veröffentlichen hier aus jeder neuen Ausgabe unseres Print-Magazins vier vollständige Artikel - erst als Leseproben, acht Wochen später als vollständige Texte, gratis für alle. 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